Girokonto-Vergleich

Finden Sie das beste Konto, passend zu Ihrem Leben.

Ein Girokontowechsel kann bares Geld sparen. Doch nicht jedes Girokonto ist für jeden gleich günstig:

Führen Sie Ihr Konto ausschließlich online oder wollen Sie auch ab und zu mal eine Bankfiliale nutzen? Sind Sie regelmäßig im Dispo oder tasten Sie ihn nur in Ausnahmefällen an? Ist die Bargeldversorgung für Sie ein wichtiges Thema oder zahlen Sie lieber per Karte? Solche Unterschiede im Nutzungsverhalten können auch zu großen Unterschieden bei den Kontoentgelten führen. Wenn Sie es ganz genau wissen wollen, können Sie diese Entgelte mit der Detailversion sogar ausrechnen und so noch individueller vergleichen.

Girokonto-Vergleich: Transparent aus Tradition

Frankfurt 26.06.2017 –– Verbraucherschützer fordern gesetzliche Regelungen für Vergleichsportale, um Verbrauchern mehr Transparenz zu gewährleisten. Nun beginnen einige Portale damit, ihre Vergleichsrechner zu verbessern. Wir dagegen beginnen zu staunen: Funktionen, die unsere Vergleichsrechner wie der Girokonto-Vergleich bereits seit langem haben, werden nun in die Vergleichsrechner anderer Anbieter integriert und als neu verkauft. Uns stört es nicht – einer muss ja mit gutem Beispiel vorangehen.

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  • Kontoführung
  • Sie nutzen das Konto als...
  • Höhe des monatlichen Geldeingangs
  • Euro
  • Konto wird nur im Guthaben geführt?
  • Durchschnittliches monatliches Guthaben
  • Euro
  • Durchschnittlicher monatlicher Dispobetrag
  • Euro

Karten

  • Sie benötigen eine Girocard?
  • Sie benötigen eine Kreditkarte?
  • Höhe des durchschnittlichen Kreditkartenumsatzes pro Jahr
  • Euro

Individuelle Kontobewegungen

  • Zirka-Angaben reichen für die Auswertung
  • Anzahl Online-Überweisungen
  • Anzahl beleghafter Überweisungen
  • Anzahl von Gutschriften und Lastschriften
  • Beleghafte Buchungen
  • Anzahl von ausgeführten Daueraufträgen
  • Überweisungen am SB-Terminal
  • Bargeldabhebungen an fremden Geldautomaten
  • Barein-/auszahlungen an Kasse

  • Angabe der Postleitzahl für regionale Institute
  •  
Quelle: FMH-Finanzberatung
Realisierung: ALF AG

Unter „Ausgeglichen“ ist gemeint, dass das Konto in den meisten Tagen im Guthaben geführt wird und nur ab und zu in den Dispo rutscht. Es werden weder Guthaben- noch Dispozinsen in der Auswertung berücksichtigt.

Wenn Sie den gesamten Monat betrachten: Wie viel Guthaben in Euro wird die meiste Zeit über auf dem Girokonto liegen?

Wenn Sie den gesamten Monat betrachten: Mit wie viel Euro wird Ihr Konto voraussichtlich regelmäßig im Dispo sein?

Die Girocard ist den meisten noch unter dem alten Begriff „EC-Karte“ bekannt. Auch Bankcard und Maestrocard sind geläufige Bezeichnungen. Mit der Girocard (Debitkarte) können Sie an Geldautomaten Geld abheben und bei Händlern bezahlen.

Viele Kreditkartenangebote beinhalten eine Jahresgebühr, die ganz oder teilweise zurückerstattet wird, wenn ein entsprechend großer Kreditkartenumsatz damit getätigt wurde. Dies wird in unserer Berechnung berücksichtigt.

Sollten Sie keine persönlichen Angaben zu Kontobewegungen machen, wird mit den Vorbelegungen gerechnet.

Überweisungen, die man per Überweisungsträger bei der Bank einreicht, anstatt sie z. B. online zu tätigen.

Vermerken Sie hier ausschließlich Bargeldabhebungen, die Sie an verbundfremden Geldautomaten vornehmen - denken Sie dabei auch an Bargeldabhebungen im Urlaub.

Beleghafte Buchungen, die über Überweisungen hinausgehen, z. B. Scheckeinreichungen oder Lastschrifterteilung in Papierform.

Auch das gibt es leider: Banken, die für die von Ihnen selbst getätigte Überweisungen per SB-Terminal Gebühren verlangen.

Hierbei sind nur Ein- und Auszahlungen gemeint, die Sie bei einem Bankmitarbeiter an der Kasse vornehmen, nicht um jene, die Sie am Geldautomaten tätigen.

Da vermutlich bei den wenigsten Kontonutzern beleghafte Buchungsvorgänge und Geldabhebungen an fremden Geldautomaten monatlich vorgenommen werden, bitten wir Sie, hier die geschätzten Vorgänge pro Jahr einzutragen.

Die wichtigsten Mitglieder der einzelnen Organisationen
Cashgroup CashPool BankCard ServiceNetz Sparkassen
Deutsche Bank
Dresdner Bank
Commerzbank
Postbank
HypoVereinsbank
Berliner Bank
norisbank
DAB bank
comdirect bank
Citibank
Santander Consumer Bank
SEB Bank
GE Money Bank
Sparda-Banken
BBBank
Wüstenrot
Nationalbank
Südwestbank
Fast alle Raiffeisen- und Volksbanken der genossenschaftlichen Bankengruppe.

Die PSD-Banken ermöglichen ihren Kunden ebenfalls die kostenfreie Nutzung der Geldautomaten dieses Verbundes.
Alle Sparkassen bieten Ihren Kunden eine kostenfreie Bargeldversorgung am Geldautomaten.
Anzahl der Geldautomaten in etwa
7.000 2.300 18.000 22.000

Bitte hier die Anzahl der möglichen Bargeldabhebungen außerhalb des jeweiligen Verbundes eintragen. Auch Bargeldabhebungen im Ausland sollten Sie nicht vergessen.

In der Berechnung werden pro Abhebung durchschnittlich 4 Euro berechnet, die von der FMH aus den Entgelten von über 100 Banken ermittelt wurden.

Als Gehaltskonto werden Konten bezeichnet, die einen regelmäßigen Geldeingang vorweisen – durch Gehälter, Lohn oder Renten. Diese Konten haben dafür oft bessere Konditionen und werden meist als Hauptkonto geführt.

Ein Konto, das nicht zwingend regelmäßige Geldeingänge verzeichnet, ist ideal als Zweitkonto, für Mieteinnahmen oder sonstige Zwecke. Die Konditionen können weniger attraktiv ausfallen als bei einem Gehaltskonto.

Info Postleitzahl ...

Girokonto aktuell: Das waren die News der letzten Monate

Girokonto-Vergleich: Aktuelle Zins-News bei den Girokonten

Frankfurt 12.06.2017 –– Bei der PSD Nürnberg gibt es keine Guthabenzinsen mehr auf das Girokonto – vorher waren es noch 0,01 Prozent. Die Commerzbank hat unlängst ihre Dispozinsen gesenkt: Bei ihrem 0-Euro-Konto fallen nun 9,75 Prozent für den Dispo (vorher 10,25) und 12,25 Prozent für die geduldete Überziehung an (vorher 12,75). Bei dem PremiumKonto schlägt die Disponutzung mit 7,75 Prozent zu Buche

Frankfurt 29.05.2017 –– Noch vor nicht allzu langer Zeit war es Usus, dass Banken Boni für die Eröffnung von Girokonten boten. Diese Extrazahlungen in bar nehmen immer mehr ab. Zwar werden Neukunden nach wie vor gern für den Kontowechsel belohnt, jedoch eher in Form von Sachleistungen oder Vergünstigungen, der tatsächliche Wert des Bonus‘ ist so nicht mehr erkennbar. Aktuelles Beispiel: Wer bei der Postbank ein Giro extra plus Konto eröffnet, erhält die Möglichkeit, zwei innereuropäische Freiflüge auf einer Partnerseite einzulösen. Die Einlöse-Bedingungen sind allerdings sehr umfänglich und einschränkend, weder Reisezeitraum noch Destination oder Fluggesellschaft sind frei wählbar, sondern werden vorgegeben. Ein Angebot, das sich vielleicht für abenteuerlustige Gutverdiener lohnt – das Konto kostet unter einem Geldeingang von 3.000,00 Euro immerhin 9,90 Euro im Monat – den Durchschnittskunden jedoch kaum zu einem Kontowechsel bewegen dürfte.

Frankfurt 22.05.2017 –– Auch wenn viele Menschen nach wie vor zu bequem sind, um einen Kontowechsel vorzunehmen: Eine dreistellige Ersparnis im Jahr dürfte Motivation genug sein. Allein in unserem Vergleich reicht die Spanne der monatlichen Kontoführungsgebühren von 0,00 bis 9,90 Euro – so ließen sich durch den Wechsel vom teuersten zum günstigsten Girokonto allein durch die Kontoführungsgebühren satte 118 Euro pro Jahr sparen.

Frankfurt 15.05.2017 –– Keine Angst vor Angeboten mit hohen Gebühren für beleghafte Buchungen! Wer – wie die meisten Menschen – sein Girokonto online führt, wird kaum in die Verlegenheit kommen, beleghafte Buchungen auszuführen. Beleghafte Buchungen sind beispielsweise die vorgedruckten Überweisungsträger vieler Unternehmen. Wenn Sie also nie bis sehr selten beleghafte Buchungen in Anspruch nehmen, kann Ihnen die Gebührenerhebung hierfür herzlich egal sein. Ein Fehler wäre es in diesem Fall, ein Girokonto zu wählen, bei dem beleghafte Buchungen inklusive sind, das jedoch eine monatliche Kontoführungsgebühr kostet. Denn diese Rechnung geht bei reiner Onlineführung nicht auf.

Frankfurt 09.05.2017 –– Viele Banken haben in letzter Zeit per Brief über Gebührenerhöhungen informiert. Leider geschieht das häufig als Hinweis auf den Kontoauszügen – unwichtiges Kleingedrucktes, wie viele Kunden vermuten, weshalb Sie dem Text kaum Beachtung schenken. Deshalb stellen viele Kunden erst wesentlich später überrascht fest, dass auf einmal höhere Gebühren für Konto oder Buchungen fällig werden. Nicht wenige sind darüber erbost. Würden Banken die Änderungen

Frankfurt 24.04.2017 –– Zwar kosten die Girokonten immer mehr, dafür jedoch sinken die Zinsen für Dispo und Überziehung – leider nicht im selben Maße wie die Kosten steigen: Im Durchschnitt sank der Dispozins in den letzten zwölf Monaten um 0,28 Prozent auf 9,25 Prozent, der Überziehungszins um 0,47 auf 10,80 Prozent. Die besten Angebote liegen weit unter dem Durchschnitt: So verlangt die Deutsche Skatbank beispielsweise nur 4,17 Prozent Dispozinsen. Wer seinen Dispo ab und an nutzt, sollte sein neues Girokonto deshalb nicht nur nach Kontogebühren und Boni auswählen, sondern auch auf Dispo- und Überziehungszinsen achten. Am einfachsten ist der Vergleich mit unserer Detailanalyse – hier lässt sich exakt ausrechnen, welches Girokonto bei welchem Nutzungsverhalten optimal ist.

Frankfurt 19.04.2017 –– Achtung: Neues TOP-Angebot bis Ende des Monats! Die Commerzbank bietet ihr Girokonto jetzt unabhängig vom monatlichen Geldeingang für 0,00 Euro Kontoführungsgebühr an. Vorher waren es 9,90 Euro, die erst entfielen, wenn monatlich 1.200 Euro eingingen. Die MasterCard Standard ist jetzt inklusive, vorher betrug die Jahresgebühr 39,90 Euro. Außerdem erhalten Neukunden einen Willkommensbonus von 150 Euro bei aktiver Kontoführung. Das Angebot gilt ausschließlich bis zum 30.04.2017.

Frankfurt 10.04.2017 –– 11 Banken in unserem Vergleich bieten nach wie vor ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühr. Doch nur zwei Banken bieten ein „echtes“ kostenfreies Girokonto: Die DKB Deutsche Kreditbank mit ihrem DKB-Cash – keine Kontoführungsgebühr, keine Buchungskosten, moderate Dispo-/Überziehungszinsen sowie kostenlose Girocard bzw. Kreditkarte. Und die ING-DiBa. Bei diesem Girokonto gibt es einen 50 Euro-Bonus bei mindestens 1.000 Euro monatlichem Gehaltseingang. Alle anderen Anbieter, die ein „kostenfreies“ Girokonto anbieten, verlangen entweder Gebühren für beleghafte Buchungen und/oder die Kreditkarte, oder es sind andere Kostenfaktoren wie hohe Dispozinsen oder nicht kostenfreies Geldabheben per Kreditkarte vorhanden. Das 1|2|3 Girokonto der Santander Bank sehen wir ebenfalls unter den besten Girokonten im April 2017, obwohl hier jede beleghafte Buchung 1,50 Euro kostet. Darüber hinaus fallen keinerlei Gebühren für Kontoführung oder Girocard bzw. Kreditkarte an und es gibt eine Verzinsung von 0,10 Prozent auf das Kreditkartenguthaben sowie bis zu 36 Euro Bonus pro Jahr, wenn bestimmte Auflagen erfüllt sind (alle Details direkt beim Angebot unter „Mehr zu Anbieter & Angebot“). Wer sein Konto ausschließlich online führt, fährt auch mit dem Angebot der comdirect gut. Auch hier fallen keinerlei Kontoführungs- oder Kartengebühren an, Neukunden erhalten zudem 100 Euro Bonus. All jene, die doch mal ab und zu eine beleghafte Buchung vornehmen, sollten jedoch genau nachrechnen, ob sich das Girokonto für sie lohnt, denn eine beleghafte Buchung kostet bei der comdirect ab dem 24.04. satte 4,90 Euro.

Frankfurt 04.04.2017 –– Gebührenerhöhungen sind nicht den Sparkassen und Volksbanken vorbehalten – auch die Direktbanken drehen an der Gebührenschraube: Die netbank hat die Kontoführungsgebühr für ihr Girokonto von 0,00 Euro auf 1,00 Euro, bei Geldeingang von unter 400 Euro sogar auf 3,50 Euro angehoben. Dafür kosten beleghafte Buchungen pro Stück nur noch 2,00 Euro statt vormals 10 Euro. Auch die Zinsen für die geduldete Überziehung wurden gestrichen. Kräftig gesenkt dagegen hat die comdirect: Der Dispozins beträgt nun nur noch 6,5 statt 8,95 Prozent.

Frankfurt 15.02.2017 –– Wenn eine Bank mit vorwiegend institutionellen Anlegern und großen Unternehmen den Strafzins der EZB an ihre Kunden weiter gibt, ist der mediale Aufschrei groß – selbst der Tagesschau war es Anfang Februar eine Meldung wert, dass die Hamburger Sparkasse ein mit ihren Großanlegern individuell verhandeltes Verwahrgelt für das jeweilige Kontoguthaben verlangt. Dabei finden wir dieses Vorgehen absolut nachvollziehbar. Schön wäre unserer Meinung nach, wenn der Strafzins an Anleger mit einer Million und mehr auf dem Konto weitergegeben würde, Privatkunden dafür jedoch von weiteren Gebührenerhöhungen verschont blieben. Vermutlich wird es jedoch so sein, dass die erhöhten Kontogebühren für Privatkunden unverändert gelten, die Banken ihre Großkunden dagegen wieder entlasten, sobald die EZB den Strafzins senkt.

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