Ein Girokontowechsel kann bares Geld sparen. Doch nicht jedes Girokonto ist für jeden gleich günstig:

Führen Sie Ihr Konto ausschließlich online oder finden Sie es schon ganz gut, ab und zu mal eine Bankfiliale nutzen zu können? Sind Sie regelmäßig im Dispo oder tasten Sie den Dispositionskredit nur in Ausnahmefällen an? Ist die Bargeldversorgung für Sie ein wichtiges Thema oder nutzen Sie bereits intensiv die Girocard oder Kreditkarte zum Bezahlen? Solche Unterschiede im Nutzungsverhalten können auch zu großen Unterschieden bei den Kontoentgelten führen. Mit unserem Vergleich finden Sie das günstigste Girokonto, das genau zu Ihrem Leben passt.

Wenn Sie es ganz genau wissen wollen, können Sie mit der Detailversion sogar noch individueller vergleichen. Probieren Sie es aus!


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Name: Postbank
Sitz: Friedrich-Ebert-Allee 114 - 126; 53113 Bonn
Gründungsjahr: 1995
Mitarbeiter: 14.758
Anzahl Filialen: 1.066
 
Mehr über Postbank:

Das Privat-, Geschäfts- und Firmenkundengeschäft unter der Marke Postbank ist Teil der DB Privat- und Firmenkundenbank AG mit ihren insgesamt 20 Millionen Kunden. Die Postbank bietet ihren Kunden eine einzigartige Kombination aus einfachen und preiswerten Bankprodukten des täglichen Bedarfs sowie postalischen Dienstleistungen. Den rund 13 Millionen Postbank Kunden steht ein umfangreiches persönliches und digitales Service- und Beratungsnetz zur Verfügung. So können diese aus einem bundesweit flächendeckenden Filialnetz mit rund 1.000 eigenen Filialen, 4.300 Partnerfilialen der Deutschen Post sowie 700 Beratungscentern der Postbank Finanzberatung wählen. Oder sie lassen sich von den rund 3.000 mobilen Beratern und Maklern bequem zu Hause beraten. Darüber hinaus nimmt das Postbank Online- und Telefonbanking eine Spitzenposition in Deutschland ein. Über 9 Millionen Kundenkonten sind jeweils für diese Digitalkanäle freigeschaltet.

Die Einzelkriterien zu diesem Konto entnehmen Sie bitte den Info-Angaben bei der jeweiligen Auswahl des besten Girokontos für Ihre Vorgaben.

Für die Richtigkeit der Angaben kann keine Gewähr übernommen werden. Es wurden jedoch alle Angaben mit größter Sorgfalt aufbereitet.

Quelle: FMH-Finanzberatung
Realisierung: ALF AG

Das beste Girokonto ist eines, das zu Ihnen passt.

Das beste Girokonto gibt es nicht. Jeder Mensch nutzt sein Girokonto auf unterschiedliche Weise, hat ein anderes Einkommen, andere Lebensumstände und Vorlieben. Deshalb sind diese individuellen Faktoren beim Girokonto-Vergleich immer ausschlaggebend, um das beste Angebot zu finden.

Der Girokonto-Vergleich der FMH-Finanzberatung bietet dafür zwei unterschiedliche Möglichkeiten: Im Schnell-Check können die wichtigsten Faktoren per Mausklick ausgewählt und die Anbieterliste entsprechend sortiert werden – das günstigste Angebot findet sich stets ganz oben in der Liste. In der Detailanalyse wird das genaue Nutzungsprofil abgefragt, alle voraussichtlichen Kosten (für beleghafte Buchungen, Kreditkarten o. ä.) in die Kontoführungsgebühr mit einberechnet und die Anbieterliste den Vorgaben entsprechend sortiert. Der Vorteil: Hier erhalten Sie einen Ausblick auf die tatsächlichen Kontokosten.

Filialkonto oder Online-Konto?

Wichtiger als die Frage, ob Sie ein Filialkonto oder ein Online-Konto führen wollen, ist die Frage, ob Sie Ihre Bank physisch besuchen müssen oder ob eine Direktbank ohne Filialen für Sie in Frage kommt. Denn auch Filialbanken bieten Online-Konten an, die komplett virtuell geführt werden – sehr oft ist in diesen Fällen beispielsweise allerdings die Nutzung des Kontodruckers kostenpflichtig. Beratung bei Mitarbeitern am Bankschalter erhalten Sie als Kunde einer Filialbank jedoch auch mit einem Online-Konto. Als Kunde einer Direktbank dagegen steht Ihnen der telefonische Kontakt oder die Chat-Möglichkeit zur Verfügung. Das Online-Konto kostet in der Regel weniger als Filialkonten.

Online-Girokonto – auf welche Gebühren achten?

Maßgeblich ist die monatliche Kontoführungsgebühr, außerdem sollten Sie darauf achten, ob für die Girocard oder die Kreditkarte eine jährliche Gebühr erhoben wird. Auch beleghafte Überweisungen (die Überweisung per Formular in der Bankfiliale) kosten häufig extra Geld – wer die reine Onlinenutzung seines Kontos gewohnt ist, wird jedoch kaum in die Verlegenheit kommen, einen Überweisungsträger auszufüllen. Dafür können bei auch bei Online-Konten Kosten für die Einrichtung eines Dauerauftrags anfallen oder Kosten für eine Scheckeinreichung, beispielsweise, wenn die Krankenkasse am Ende des Jahres einen Bonus schickt. Immer häufiger bieten Banken zwar ein Konto ohne Kontoführungsgebühr an, verlangen im Gegenzug aber für jeden Buchungsvorgang zwischen 10 und 70 Cent. Diese Gebühren sind in unserem Girokonto-Vergleich bei jedem Angebot unter „Mehr zu Anbieter & Angebot“ unter dem Reiter „Buchungen und Bargeld“ aufgeführt. In der Detail-Version werden diese Gebühren gegebenenfalls direkt in die monatlichen Kontogebühren eingerechnet.

Welche Gebühren sind bei einem Filial-Girokonto wichtig?

Bei einem Filialkonto ist der Gebührenvergleich wesentlich aufwendiger. Denn hier haben die meisten Banken eine ganze Liste von Gebühren und Entgelten kreiert. Das beginnt bei der monatlichen Kontoführungsgebühr und geht über Kosten für Girocard und Kreditkarte bis hin zu Gebühren für die Nutzung des Kontoauszugsdruckers, des SB-Terminals, des Geldautomaten, die Bargeldein- und Auszahlung am Schalter, die Abgabe von Überweisungsvordrucken, Änderungen von Daueraufträgen und anderen Posten. In unserer Detail-Analyse werden die meisten dieser Kosten in den Girokonto-Vergleich direkt einbezogen.

Darauf sollten Girokonto-Inhaber achten, die viel im Ausland sind.

Abhängig davon, ob Sie sich regelmäßig im europäischen Ausland aufhalten oder international viel unterwegs sind, können vermehrte Kosten auf Sie zukommen. Während innerhalb des Euro-Raums selten andere Kosten als in Deutschland anfallen, kann das weltweite Reisen zu Buche schlagen: Fast alle Banken verlangen ein sogenanntes Auslandseinsatzentgelt, das anfällt, sobald man die Girocard oder Kreditkarte nutzt. Diese Gebühr beträgt meist ein bis zwei Prozent des jeweiligen Rechnungsbetrags, in den meisten Fällen sind es 1,75 Prozent. Wer also im Urlaub 500 Euro abhebt oder per Karte zahlt, findet auf seiner Abrechnung eine Gebühr von 8,75 Euro für den Auslandseinsatz. Auch hier gibt es allerdings Girokonten, bei denen kein Auslandseinsatzentgelt anfällt. Auch Anbieter von kostenlosen Kreditkarten können eine zusätzliche Alternative für Auslandsaufenthalte sein.

Wie wichtig sind Guthaben- und Dispozinsen?

In der derzeitigen Niedrigzinsphase gibt es eigentlich keine Guthabenzinsen mehr – in Ausnahmefällen 0,05%.Ob die Dispozinsen wichtig sind, kann nur jeder für sich selbst beantworten: Wer ab und zu für ein paar Tage sein Konto überzieht, kann die Höhe der Dispozinsen außer Acht lassen. 500 Euro für 5 Tage im Dispo ergeben zwischen der billigsten und einer teuren Bank lediglich 41 Cent. Wer sich jedoch voraussichtlich regelmäßig mit einem Gehalt im Minus bewegt, sollte schon auf den Dispozins achten.

Wichtiges Thema für das ideale Girokonto: Geldautomaten

Die Versorgung mit Bargeld ist für viele Girokunden ein wichtiges Thema, denn wer Geld am Automaten eines fremden Automatenverbunds zieht, muss mit Kosten von 2 bis 6 Euro je Nutzungsvorgang rechnen. Ingesamt gibt es in Deutschland fünf Geldautomaten-Verbundsysteme. Der Sparkassenverbund hat etwa 25.000 Automaten, das BankCard ServiceNetz der Raiffeisen- und Volksbanken etwa 19.500 Geräte, die cash Group der großen Geschäftsbanken etwa 9.000 Automaten, der cashpool etwa 2.900 Geldautomaten und dann gibt es noch etwa 1.300 Automaten, die keiner der großen Gruppen angehören, wie zum Beispiel die der ING, Volkswagen Bank, Consorsbank und DKB. Wer sich gern überall mit Bargeld versorgen will, sollte entweder die Möglichkeit an der Ladenkasse nutzen, oder sich für einen Anbieter entscheiden, der eine kostenlose Automatennutzung per Kreditkarte ermöglicht. Welche Anbieter die kostenlose Bargeldabhebung per Kreditkarte ermöglichen, sehen Sie in obigem Girokonto-Vergleich.

Was ist bei einem Girokonto-Wechsel zu beachten?

Der Gesetzgeber hat die Banken seit 2016 dazu verpflichtet, den Kontowechsel einfacher zu gestalten. Die bisherige Bank muss der neuen Bank die gewünschten Informationen zu den Abbuchungen und Daueraufträge der letzten 13 Monate innerhalb von fünf Tagen zusenden. Die neue Bank hat ebenfalls nur maximal fünf Tage Zeit, um das neue Konto zu eröffnen. Der Kontowechsel kann über ausgefeilte Fintech-Programme relativ schnell und einfach vorgenommen werden, alternativ auf dem herkömmlichen Weg per E-Mail und Post. Auch dieses Prozedere ist im FMH-Girovergleich gekennzeichnet.

Ein kostenloses Girokonto – gibt es das noch?

Ja, je nach Voraussetzung (z. B. Höhe des monatlichen Geldeingangs) gibt es nach wie vor das kostenlose Girokonto. Es gibt immer noch einige Konten, die überhaupt keine Gebühren verlangen. Und es gibt sogar Anbieter, die wirklich ein kostenloses Konto anbieten und obendrein einen Bonus für Neukunden zahlen.